Die zuvor beschriebenen Maßnahmen wirkten sich natürlich auch auf die Mitgliederzugänge und damit verbunden auf die sportliche Entwicklung aus.
Kurt Maier plazierte sich mit seinen 316/400 und 375 km Flügen beim Deutschen Segelflugwettbewerb auf den 1. Rang in der Einzelwertung der Clubkasse.
Die Mannschaft Hahn, Häupl, Maier belegte den 2. Platz. Die Anzahl der Platzierungen erhöhte sich damit auf vier 1. Plätze, einen 2. und einen 4. Platz auf Bundesebene, sechs 1. Plätze, drei 2., einen 3. und fünf 4. Plätze auf Landesebene.
Die 2. Oberpfalzmeisterschaften fanden vom 14.8. - 22.8.1971 wiederum unter bewährter Leitung von Manfred Götz in Weiden statt.
Die Tirschenreuther Venzi und Meierl belegten die beiden ersten Plätze.
An Silvester 1971 wurde den Piloten noch ein verspätetes Weihnachtsgeschenk beschert. Es herrschte eine Wellenlage, wie seit langem nicht mehr. Mehrere Piloten nützten erneut die Gelegenheit und erflogen sich Startüberhöhungen von mehreren tausend Metern. Das Jahr 1972 brachte neben dem gewohnten Ablauf des Flugbetriebes, und der sich immer wieder einstellenden fliegerischen Erfolgen, erstmals ein tragisches Ereignis, der Absturz von Jochen Prem am 23. April, der alle Mitglieder zutiefst schockierte und betroffen zurückließ.
Im Juli erwarb der Verein die Jodel Musketier und anstelle des Phöbus die moderne LS l. Diese beiden Maschinen stellten nahezu eine optimale Ergänzung des Flugzeugparks dar.
Erneut verzeichnete der Verein große fliegerische Leistungen.
Die Mannschaft Häupl, Turban und Hahn wurde Deutscher Meister im Dezentralen Wettbewerb.
Den schönsten Erfolg des Jahres errang wieder einmal Josef Häupl. Bei den Bayerischen Meisterschaften in Schweinfurt sicherte er sich zum zweitenmal den Titel als Bayerischer Meister. Max Hahn belegte den 8. Platz in der Standardklasse und in der Clubklasse wurde Kurt Maier Dritter. Leider ist es nicht möglich alle Leistungen, die im Laufe der Jahre erflogen wurden, hier aufzuzeichnen, diese Erfolge sollen dadurch keineswegs geschmälert werden.
Im AERO-Club wurden im Laufe der Jahre soviele 300, 500, 600 und mehr km-Flüge absolviert, dass es schier unmöglich ist, sie alle zu verzeichnen. Wir bitten deshalb um Verständnis, wenn wir hier nur die herausragendsten Ereignisse ansprechen.
Das Jahr 1973 verlief in der gewohnten Form. Max Hahn erflog wieder eine deutsche Bestleistung über ein 100 km Dreieck.
Die Mannschaft Hahn, Häupl, Maier wurde abermals Deutscher Meister im Dezentralen Wettbewerb.
Leider verlor sich im Laufe der Jahre die überschäumende Freude, wie sie früher bei solchen Ereignissen geherrscht hatte. Dessen ungeachtet entwickelte sich eben wegen dieser Erfolge unser Name in Segelfliegerkreisen von den Alpen bis zur Nordsee zu einem Begriff.
"Der Tod zerrt an den Fundamenten des Vereins". Mit diesen Worten könnte man das Vereinsjahr 1974 beschreiben. In dieser Zeit verlor der Verein mit Karl-Heinz Dimpl, Franz Hahn und Karl Feilner drei Mitglieder, von denen die beiden ersten aus dem Vereinsleben regelrecht herausgerissen wurden. Heinz Dimpl und Franz Hahn waren Persönlichkeiten, die nicht nur bereit waren mitzuarbeiten, sondern auch Verantwortung zu übernehmen.
Franz Hahn, der schon seit 1930 für den Flugsport tätig war, arbeitete nahezu ununterbrochen für den Verein. Nur mit seiner Hilfe war es möglich, die von großem Geldmangel gekennzeichnete Nach kriegszeit zu überstehen. Schier unerschöpflich war seine Einsatz bereitschaft. Ob bei Tag oder Nacht, Sommer oder Winter, alles was mit dem Verein zusammenhing, behandelte er wie seine ureigenste Angelegenheit.
Ähnlich verhielt es sich bei Heinz Dimpl. Sein Einsatz für den Verein war unbegrenzt. Zum guten Vereinsklima leistete er einen wesentlichen Beitrag. Kein Flugzeug im Club, für das er nicht seinen finanziellen Zuschuss zur Beschaffung leistete.
Aufgrund seines hohen fliegerischen Könnens bestellte ihn der Luftsportverband Bayern zum Gruppenfluglehrer. Fundiert mit großer Erfahrung und breitgefächertem Wissen stellte er einen gewissen Mittelpunkt im Verein dar. Der AERO-Club kann sich glücklich schätzen, dass er solche Menschen in seinen Reihen hatte. Was nützt eine große Mitgliederzahl, wenn niemand bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und zu tragen.
Die Lücke, die die beiden bei ihrem Tod hinterlassen haben, kann wohl nur sehr schwer geschlossen werden.
Sportlich gesehen war auch 1974 wieder sehr erfolgreich. Josef Häupl belegte bei den Bayerischen Meisterschaften den 3. Platz.
Der AERO-Club holte sich erneut zwei Deutsche Meistertitel:
| |
Mannschaftwertung: |
Max Hahn, Josef Häupl, Alfons Turban |
| |
Einzelwertung: |
Max Hahn |
In der letzten Sitzung des Jahres 1974 beschloss der Stadtrat eine bedeutende Maßnahme. Er berief Josef Gebauer als Nachfolger von Franz Hahn zum ständigen Landesbeauftragten für Luftaufsicht. Damit untermauerte der Stadtrat noch einmal die Wichtigkeit, die der Verkehrslandeplatz Weiden als öffentliche Verkehrseinrichtung für den Raum Weiden und die nördliche Oberpfalz hat.
Das Jahr 1975 war durch ausgesprochen hohe fliegerische Leistungen gekennzeichnet.
| 1. |
Aufnahme von Josef Häupl in die Deutsche Segelflugnational- mannschaft nach seinem 7. Platz beim Bayerischen Wettbewerb in Bayreuth. |
| 2. |
Deutsche Bestleistung von Max Hahn im 100 km-Dreiecksgeschwindigkeitsflug. |
| 3. |
Dritter Diamant zur Gold-C für Werner Koppmann. |
| 4. |
l. Sieger im Deutschen Segelflugwettbewerb, Einzelwertung, Max Hahn. |
|
| 5. |
l. Sieger im Deutschen Segelflugwettbewerb, Mannschaftswertung, Max Hahn, Werner Koppmann, Heribert Röscher. |
|
Eine Reihe von Glanzleistungen also, wie sie kaum ein Verein aufweisen dürfte.
1976 setzte sich die große Erfolgsserie fort.
Max Hahn erflog als 3. Pilot in Weiden den Höhendiamanten für die Gold-C.
Am 16. Mai wurde erstmals ein Tag der offenen Tür abgehalten. Der Verein erlebte einen Tag, an dem er sich mit einem Minimum an finanziellem Einsatz einen Erfolg sicherte, der zur großen Freude Anlass gab.
Max Hahn wurde Deutscher Meister in der Einzelwertung. Ebenso wurde Meister die Mannschaft Max Hahn, Werner Koppmann und Hans Georg Schulze.
Einen geradezu sensationellen Erfolg stellten die erflogenen Deutschen Bestleistungen dar:
| 1. |
Max Hahn, 300 km-Dreieck mit einem Schnitt von 103,39 km/h |
| 2. |
Max Hahn, 500 km-Dreieck mit einem Schnitt von 98,43 km/h |
| 3. |
Max Hahn, 768,7 km-Dreieck mit einem Schnitt von 85,65 km/h |
| 4. |
Josef Häupl, 300 km-Dreieck mit einem Schnitt von 111 km/h |
Am l. Juni flog Max Hahn ein dreifaches Dreieck über 915 km!
Am gleichen Tag umrundeten Klaus Biebl und H. G. Schulze ein 703 km-Dreieck.
Zur selben Zeit hatte Josef Häupl wieder einmal seine Bewährungsprobe bei den Deutschen Meisterschaften abzulegen. Von 43 Teilnehmern belegte er den 15. Platz. Am 17. Juni war die Bevölkerung zum zweitenmal zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Wieder ließ der Besuch nichts zu wünschen übrig.
Kurt Rohnke, Willi Mertgen und Peter Schideiko erlebten einen ereignisreichen Flug nach Korsika.
Am 16. Juli erflog Max Hahn erneut eine Deutsche Bestleistung über ein 100 km-Dreieck.
Zum 5. Mal richtete der Verein die Oberpfalzmeisterschaften aus. Bei diesen Meisterschaften nahm nur H. G. Schulze aus Weiden teil.
Die Motorflugschulung unter Regie von Sepp Gebauer sorgte für eine Belebung des Platzes.
Der Einsatz unserer Piloten lohnte sich auch 1977. Max Hahn wurde in der Offenen Klasse Deutscher Meister, die Mannschaft Klaus Biebl, Josef Häupl und H. G. Schulze siegten in der Standardklasse.
Ein zentrales Ereignis war die Beschaffung des Doppelsitzers "Twin-Astir", die durch eine großzügige Spende unseres Fliegerkameraden H. G. Schulze ermöglicht wurde.
Die Besatzungen K. Biebl/W. Röscher, J. Häupl/K. H. Stich und M. Hahn/P. Schideiko wurden dann auch gleich Deutscher Meister im Doppelsitzer.
1978 verzeichnete man einen ungeheuren Neuzugang von 21, der natürlich wieder Probleme schaffte.
Im Laufe des Jahres nahm es Manfred Fecht auf sich, eine Ausbildung als Fluglehrer für Motorflug vorzunehmen. Außerdem erneuerte Kurt Maier seine Ausbildungserlaubnis für Segelflug, so dass endlich die Schulung vorangetrieben wurde und der Nachwuchs optimal gefördert werden konnte.
Große Freude löste im Oktober ein Schreiben des Bundestagsabgeordneten Dr. Max Kunz aus. In diesem teilte er die Beendigung der für uns gültigen Flugbeschränkung mit. Somit entfällt die schwere Belastung der Flugpläne und Landemeldungen.
In der Jahreshauptversammlung nahmen Josef Amschl und Alfred Götz von ihrem Vorstandsposten Abschied. Kurt Rohnke stellte insbesondere das langjährige Wirken der beiden heraus, das fast den Zeitraum einer Generation einnahm.
Die beiden scheidenden Vorstandsmitglieder wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. 2. Vorsitzender wurde Willi Mertgen, Schriftführer Ferdinand Stich. Der Beginn des Jahres 1979 stand ganz im Zeichen der öffentlichen Diskussion um das Für und Wider des von der Stadt Weiden geplanten Ausbaues des Flugplatzes. Eine von Flugplatzgegnern gegründete Bürgerinitiative versuchte das Vorhaben der Stadt zu verhindern. Diese unerfreuliche Tatsache hatte bisher noch keinen Einfluss auf den Flugbetrieb in Latsch. Drei Deutsche Bestleistungen wurden erflogen:
| 1. |
K. Biebl/W. Röscher auf Twin-Astir, 100 km-Dreieck 93,33 km/h |
| 2. |
J. Häupl/K. Biebl auf Twin-Astir, 300 km-Dreieck 82,6 km/h |
| 3. |
Max Hahn auf LS 3, 300 km-Dreieck 108,79 km/h |
10 Schüler wurden von Josef Gebauer und Manfred Fecht im Motorflug und 14 Schüler von Kurt Maier, Otto Hain und Josef Häupl im Segelflug ausgebildet. Besonders erwähnenswert ist der vorbildliche, persönliche Einsatz von Kurt Maier, der es versteht, Teamgeist zu entwickeln und zu fördern. Insgesamt verzeichnete man l 635 Starts bei der Motorschulung und 805 Starts bei der Segelflugschulung Am 16.4.1980 starb plötzlich und unerwartet der 1. Vorsitzende RA Kurt Rohnke. Seiner über 20jährigen umsichtigen Vorstandsarbeit hat der Verein seinen Aufstieg zu verdanken. Sein Stellvertreter W. Mertgen übernahm bis zu den Neuwahlen kommissarisch den Vereinsvorsitz.
Bei der Jahreshauptversammlung im März 1981 wurde dann eine neue Vorstandschaft mit Roman Gollinger als 1. Vorsitzenden gewählt. Das besondere Ereignis des Vereinsjahres 1981 war die Feier des 50jährigen Jubiläums am 12./13. September. Der gut organisierte Festabend im Haus der Gemeinde, bei dem l. Vorstand Roman Gollinger die Vereinsentwicklung darstellte und besonders auf den erzieherischen Wert des Flugsportes hinwies, hat bei allen Teilnehmern einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Für ihre Verdienste um den Flugsport, wurden am Festabend vom Präsidenten des LVB Richard Altvater, Kurt Maier und Josef Häupl mit der Goldenen Ehrennadel sowie Josef Gebauer und Richard Reuschi mit der Silbernen Ehrennadel des LVB ausgezeichnet. Der am Sonntag durchgeführte Tag der offenen Tür war vom Wetter begünstigt und hatte wieder großen Bevölkerungszuspruch. Auch die fliegerischen Erfolge blieben im Jahr 1981 nicht aus. So konnten die Segelflieger Max Hahn in der FAI-15 m-Klasse-Einzelwertung mit 3273,2 Punkten den 1. Platz auf Landes- bzw. 5. Platz auf Bundesebene und Klaus Biebl/Josef Häupl/Max Hahn in der Mannschaftswertung Einsitzer mit 3387,5 Punkten den 1. Platz auf Landes- bzw. 5. Platz auf Bundesebene in ihre Erfolgsliste aufnehmen.
1982 wurde wieder ein Flugtag am 6. Juni durchgeführt, welcher durch den damals noch unter uns weilenden, unvergessenen Manfred Strößenreuther bereichert wurde. Zwischen dem 30. Juli unddem 8. August wurden die Bezirksmeisterschaften durchgeführt. Klaus Biebl wurde 1. Sieger im Deutschen Segelflugwettbewerb auf Landesebene in der FAI-15 m-Klasse in der Einzelwertung, 1. Sieger im Deutschen Segelflugwettbewerb auf Landesebene in der FAI-15 m-Klasse der Mannschaftswertung wurden Klaus Biebl, Max Hahn und Josef Häupl.
Den dritten Höhenflugdiamanten erhielten Klaus Biebl für 6 930 m, Josef Thiel für 5 000 m und Hans-Georg Schulze für 5 000 m.
Das im Anschluss an den Wettbewerb durchgeführte Fliegerlager in Nötsch/Österreich mit den Segelflugzeugen LS l und Twin Astir wurde von mehreren Mitgliedern genutzt, um weitere Flugerfahrungen zu sammeln und die Schönheit des Alpensegelfluges zu genießen.
Der Beginn der Saison 1983 war überschattet vom Tode unseres Mitgliedes Josef Grünberger, der am 14. März durch eine heimtückische Krankheit aus unserer Mitte gerissen wurde. Mit dem 1. Platz in der Deutschen und somit Bayerischen Meisterschaft im Streckensegelflug 1983 konnte Josef Häupl einen weiteren Sieg an seine Erfolgsfahne heften. Josef Gebauer füngierte ab Juli 1983 wieder als Fluglehrer. Am 10. Juli wurde ein "Tag der offenen Tür" mit Attraktivitäten wie Fallschirmspringen und Segelkunstflug durchgeführt. Diese Veranstaltung und ein Weinfest am 17. und 18. September wurden von der Weidener Bevölkerung sehr gut besucht. Die Mannschaft mit Josef Thiel, Josef Häupl und Dr. Olaf Merbt konnte in der Einsitzerwertung 1984 in Bayern mit 3 377,7 Punkten den 1. Platz erringen. Thiel und Häupl haben zu diesem Erfolg ihre 710 km-Dreiecksflug über 450 km eingebracht. Max Hahn konnte am 1.6.84 mit einer Geschwindigkeit von 130,36 km/h über eine 100 km-Dreiecksstrecke eine Deutsche Bestleistung der D-1 Club-Klasse für sich buchen. Fassungslos mussten wir am 24.11.84 die Nachricht vom plötzlichen Tod unseres langjährigen Mitgliedes Max Hegner hinnehmen. Er hatte an der Entwicklung des AERO-Club Weiden großen Anteil. Sein Tod war ein herber Verlust für den Verein und seine Persönlichkeit wird dem Verein immer Vorbild sein. Am 2.1.85 musste der Verein einen weiteren Verlust hinnehmen. Das langjährige Mitglied Karl-Heinz Boidol verunglückte bei einem Straßenverkehrsunfall auf der B 22 tödlich. Auch dieser tragische Unfall riss eine tiefe Lücke in die Reihe der engagierten Vereinsmitglieder. Mit einem gravierten Bierkrug wurden für 30jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet: Dr. Albert Nicki, Max Hegner, Kurt Röscher, Richard Reuschi, Franz Frimberger, Josef Amschl, Ferdinand Stich, Josef Häupl, Alfred Götz, Bernhard Melchner und Alfred Schön.
In diesem Jahr wurde hinsichtlich der Flugsicherheit auf dem Flugplatz Latsch ein enormer Schritt nach vorne getan. Dank der Initiative von Herrn Oberbürgermeister Hans Schröpf erhielt der Flugplatz den neuen Tower. Mit dieser Einrichtung wurde eine optimale Lösung für die Überwachung des Flugbetriebes im Raum Weiden gefunden. Mit seiner modernen technischen Ausstattung stellt der neue Tower für die Flugleitung beim Regulieren des Flugverkehrs eine sehr große Erleichterung dar.
Bei den Bayer. Meisterschaften vom 24. Mai 1985 bis 6. Juni 1985 in Mühldorf konnte Josef Häupl in der 15 m FAI-Klasse als Vizemeister nach Hause fahren. Bernd Morawitz ist als Bay. Vizemeister in der Club-Klasse aus dem Wettbewerb in Hienheim bei Kelheim hervorgegangen. Diese Erfolge waren das Ergebnis intensiven Trainings gepaart mit großer Ausdauer.
Am 17. August 1985 mussten wir im Segelflugschulbetrieb leider einen Unfall verzeichnen. Ein junger Nachwuchsflieger hat bei einem Thermikflug mit der Ka 7 seine Flughöhe nicht richtig eingeschätzt und wurde beim Anflug zur Landung im Wald gezwungen. Bei der Baumwipfellandung wurde der Pilot jedoch glücklicherweise nicht verletzt und die meisten Schäden am Flugzeug entstanden erst bei der Bergung.
Ab 31.8.1985 wurde zum Schulbetrieb ein günstig erworbener Bergfalke II eingesetzt.
Vom 27. bis 29. September 1985 war eine Gruppe von 5 Motorflugzeugen mit 16 Teilnehmern zu Besuch in der Partnerstadt Issyles-Moulineaux.
Wohl der wichtigste Punkt im Ablauf des Vereinsdaseins 1986 war der Ausbau des AERO-Club-Heimes in Hinsicht auf die für das nächste Jahr anstehenden Bayerischen Segelflugmeisterschaften auf dem Weidener Flugplatz. Das Club-Heim wurde nicht nur raummäßig erheblich erweitert, sondern erhielt zuzüglich einer angemessenen Küche mit Einrichtung auch noch erweiterte Toiletten und eine bis dahin nicht vorhandene Dusche. Dieses neue Clubheim würde es dann erheblich leichter machen, die Teilnehmer der Meisterschaft zu betreuen. Auch für das normale Vereinsleben erhoffte man sich in den neuen Räumen eine Belebung.
Für treue Mitgliedschaft wurden folgende Mitglieder mit einem Präsent bedacht: Ernst Schad für 30 Jahre Zugehörigkeit zum Verein, für 25jährige Zugehörigkeit Willi Forster, Josef Gebauer, Willi Mertgen, Heinrich Rößler, Heribert Röscher, Werner Röscher, Erich Schindler und Otto Hain.
Besonders zu danken ist für die Erstellung des neuen Clubheimes dem 1. Vorstand Roman Gollinger und dem 2. Vorstand Stefan Drabsch, welche neben anderen vielen Helfern Gestaltung, Fertigung und Einrichtung des Heimes und der Außenanlage durchgeführt hatten. Nicht zu vergessen ist die Feier des 60. Geburtstages des Fliegerkameraden Alfons Hauer, welcher diesen Anlass mit der Einweihung seiner neuen, mit Drehscheibe versehenen Flugzeughalle verband. Das dabei Gebotene war ein Novum und wird bei den Gästen und Fliegerkameraden in freudiger Erinnerung bleiben.
Gleich zu Beginn der Saison 1987 hatte am 15.5.87 unser 2. Vorstand Stefan Drabsch zur Feier seines 60. Geburtstages nach Pleystein eingeladen. Die in großer Anzahl erschienenen Gäste bekundeten durch ihr Dasein die Beliebtheit des Geburtstagskindes im Verein. Die zu Pfingsten in Hammelburg durchgeführten Bayer. Segelflugmeisterschaften der Club-Klasse hatten als Teilnehmer die Mitglieder Bernd Morawitz und Klaus Hanshans. Dabei erreichte Bernd Morawitz einen beachtlichen 6. Platz, während Klaus Hanshans das Pech hatte, wegen eines Landeschadens an der DG 100 vorzeitig abbrechen zu müssen, was jedoch noch zu Platz 23 reichte.
Bei dem am 18.7. bis 19.7.1987 stattgefundenen Frankenflug nahmen die Teams Kucz/Wulsch und Frech/Gollinger des AERO-Club Weiden teil. Sie erreichten hierbei die Plätze 12 und 13.
Als besonderes fliegerisches Ereignis des Jahres 1987 darf die 12. Bayer. Segelflugmeisterschaft vom 31.7.-16.8.1987 genannt werden. Der AERO-Club Weiden war mit deren Durchführung erstmalig beauftragt. Für die unter der Schirmherrschaft des Weidener Oberbürgermeisters Hans Schröpf durchgeführten Wettkämpfe hatte 1. Vorsitzender Roman Gollinger die Wettbewerbsleitung übernommen. Über die Durchführung dieser Meisterschaft finden Sie einen gesonderten Bericht in dieser Festschrift.
Als weiteres fliegerisches Ereignis ist der Besuch der Weidener Partnerstadt Weiden am See in Österreich zu nennen. Mit 7 Flugzeugen angeflogen, haben die Teilnehmer vom 4. - 7.9.1987 einige unvergessliche Tage erlebt.
Erwähnenswert ist noch der Beschluss, eine neue Flugzeugabstellhalle mit Drehbühne auf dem Gelände zwischen unserer Osthalle und der "Hauerhalle" zu planen und durchzuführen.
Auch 1988 waren die Wettbewerbsflieger wieder aktiv und erfolgreich. So konnte Josef Häupl bei der Deutschen Segelflugmeisterschaft vom 14. - 29.5.88 in Aalen in der FAI-15 m-Klasse bei 43 Teilnehmern den 18. Platz belegen. Bernd Morawitz kam bei der Deutschen Segelflugmeisterschaft vom 21.5. - 5.6.88 in Münster Telgte in der Clubklasse bei 48 Teilnehmern in die vorderen Ränge auf den 7. Platz. Bei der Oberpfalz-Meisterschaft vom 23. - 30.7.88 in Schwandorf nahmen auch sechs Mitglieder des AERO-Club Weiden teil.In der Renn-/Standardklasse belegten Josef Thiel und Bernd Morawitz die Plätze 1 und 2, Klaus Hanshans und Klaus Deyerling die Plätze 5 und 6, und Hans Weber den 12. Platz. Unser Nachwuchssegelflieger Peter Kucz belegte in der Clubklasse im Mittelfeld Platz 7. Aber auch für die Bay. Meisterschaft im Streckensegelflug 1988 hatten Mitglieder des AERO-Club Weiden Flüge gemeldet. In der Einzelwertung belegten Olaf Merbt in der FAI-15 m-Klasse Platz 23, Josef Thiel, Max Hahn und Klaus Deyerling in der Standardklasse die Plätze 2, 9 und 33, sowie Bernd Morawitz und Christof Hain in der Clubklasse die Plätze 17 und 58. In der Mannschaftswertung erreichte die Mannschaft Max Hahn, Klaus Deyerling und Josef Thiel den 3. Platz.
Auch in der Öffentlichkeit trat der AERO-Club Weiden wieder in Erscheinung. Am 14. Mai hatten die Nachwuchssegelflieger den Twin anlässlich der Motorschau des AVD auf dem Parkdeck ausgestellt. Besuch aus der Partnerstadt Issy-les-Moulineaux hatten wir am 23.5.88. unser Hallenfest mit "Tag der offenen Tür" am 18./19.6.88 hatte wieder großen Zuspruch der Bevölkerung aus Weiden und Umgebung.
Max Hahn feierte seinen 60. Geburtstag am 23.8.88 in Waldsassen.
Anlässlich der LVB-Jahreshauptversammlung am 8.10.88 in Krumbach, wurden für ihre besonderen Verdienste um den Flugsport Josef Gebauer mit der Goldenen und Roman Gollinger mit der Silbernen Ehrennadel des LVB ausgezeichnet.
Auch die Luftrettungsstaffel unter Leitung von Fritz Ströhle hat 1988 mit Überwachungsflügen von insgesamt 15 Stunden zur Sicherung der heimatlichen Wälder beigetragen.
Am Samstag, dem 11.2.89, mussten wir den plötzlichen Tod unseres Fliegerkameraden Manfred Wilnauer zur Kenntnis nehmen. Er ist erst 41jährig unter tragischen Umständen verstorben. Sein persönlicher Einsatz für den Flugsport und seine Beliebtheit bei den Fliegerkameraden wurden bei der Beerdigung am 15.2.89 durch die zahlreich erschienenen Mitglieder und in der Grabrede unseres 1. Vorsitzenden R. Gollinger besonders hervorgehoben.
Der schon mehrmals besprochene Austausch der Cessna 172 Rocket konnte Mitte November endlich durchgeführt werden. In zähen Verhandlungen konnten Alfons Hauer und die übrigen Experten sehr günstige Bedingungen für den Verkauf der instandsetzungsbedürftigen DG und den Ankauf einer Maschine gleichen Typs mit entsprechender Ausrüstung verwirklichen. Diese Maschine ist erst 9 Jahre alt und dürfte mit den übrigen Motorflugzeugen wieder einige Jahre den Bedürfnissen der Motorflieger gerecht werden.
Auch 1989 konnten die Segelflieger wieder mit beachtlichen Wettbewerbserfolgen aufwarten. Bei den 13. Bay. Meisterschaften der 15 m-FAI-Klassen vom 30.7. - 13.8.89 in Altfeld konnten in der Rennklasse Josef Häupl und Olaf Merbt die Plätze 3 und 5, in der Standardklasse Josef Thiel, Bernd Morawitz und Klaus Hanshans die Plätze 8, 13 und 16 belegen. In der Landesmannschaft nehmen Josef Thiel, Josef Häupl und Olaf Merbt die Plätze 8, 10 und 12 ein. Bei den Deutschen Meisterschaften im Streckensegelflug 1989 (Wertung Bayern) konnten in der Einzelwertung 15 m-Klasse Josef Häupl, Klaus Deyerling und Olaf Merbt die Plätze 3, 14 und 30, in der Standardklasse Josef Thiel und Max Hahn die Plätze 1 und 10 und in der Clubklasse Christof Hain Platz 30 belegen. In der Mannschaftswertung der 15 m-Klasse liegen Klaus Deyerling, Josef Häupl und Olaf Merbt auf Platz 3. Unsere Experten konnten sich auf guten vorderen Rängen plazieren. Dies sollte unsere Nachwuchsflieger jedoch nicht entmutigen; denn die Experten hatten am Anfang ihrer Wettbewerbsfliegerei auch kleinere Brötchen gebacken. Nur durch Übung und kritische Auswertung von Erfahrungen anderer Leistungsflieger kann man seine Kenntnisse erweitern und eine Leistungssteigerung erreichen.
Auch die Luftrettungsstaffel unter Leitung von Fritz Ströhle hat 1989 mit 17 Std. angeordneter und 135 : 55 Std. (155 Starts) freiwilliger Beobachtungsflüge ihren Beitrag zur Sicherung unserer Waldbestände geleistet.
Neben den flugsportlichen Aktivitäten sind auch noch andere Ereignisse für 1989 zu vermerken:
So wurde am 20. und 21.5.89 unter Mitwirkung des ACW vom A. v. D. auf dem Flugplatz eine Motorschau durchgeführt.
Am 26.5.89 hatte Ferdinand Stich zur Feier seines 65. Geburtstages nach Störnstein eingeladen.
Hans Pfab feierte am 11.6.89 auf seinem Betriebsgelände in Weiherhammer seinen 70. Geburtstag im Kreise seiner Betriebsangehörigen und seiner Freunde aus der Fliegerei.
Zu einem großen Verlust für den Verein entwickelte sich der tragische Verkehrsunfall unseres Mitglieds Peter Heidenreich am 24.6.89. Trotz intensiver Bemühungen der Ärzte erlag er am 7.7.89 im Alter von nur 27 Jahren seinen schweren Verletzungen. Wir verloren mit ihm einen engagierten Motor- und Segelflieger, der bei seinem Wirken immer die Interessen des Vereins in den Vordergrund stellte.
Ein weiterer Verlust für den Verein ist der Tod der Ehefrau Elisabeth unseres Mitglieds Manfred Fecht am 15.7.89. Ihre Aktivitäten bei den Flugtagen und Hallenfesten trugen wesentlich zu deren Erfolg bei.
Eingeladen waren bei uns am 12.8.89 die Towermannschaft des amerikanischen Flugplatzes Grafenwöhr zu einem Freundschaftstreffen. Bei zwangloser Unterhaltung wurden hierbei Erfahrungen ausgetauscht und neue Freundschaften geknüpft.
Das traditionelle Hallenfest mit "Tag der offenen Tür" am 9./10.9.89 hat in der Bevölkerung regen Zuspruch bei den Rundflügen ausgelöst.
Etwas verspätet wurde am 30.9. bzw. 2.10.89 mit dem Bau der beiden Flugzeughallen begonnen.
In der LVB-Hauptversammlung am Samstag, dem 24.11.89, wurde eine für den Verein bedeutsame Entscheidung getroffen. Unser 1. Vorsitzender Roman Gollinger wurde zum Vizepräsidenten des LVB gewählt. Wir gratulieren zu diesem Amt und wünschen für die Zukunft viel Glück und Erfolg auch zum Wohle des AERO-Club Weiden.
Zur Feier seines 65. Geburtstages hatte am 28.12.89 unser Ehrenmitglied Alfred Götz ins Clubheim geladen.
Der traditionelle Rosenmontagsball am 26.2.90 im Haus der Gemeinde hat auch diesmal die Erwartungen erfüllt und gezeigt, dass die Bevölkerung mit den Fliegern zu feiern versteht.
Bei diesen Aktivitäten des Vereins mit der Bevölkerung konnte festgestellt werden, dass die Akzeptanz der Fliegerei in der Bevölkerung doch sehr groß ist. Wir sollten deshalb weiterhin bestrebt sein, durch unser fliegerisches Verhalten die Belastungen der Umwelt und der Bevölkerung auf das Unumgängliche zu beschränken.
Wie in den Jahren vorher, so haben auch 1990 die Wettbewerbsflieger wieder mit interessanten Leistungen aufgewartet. So wurden bei den Deutschen Meisterschaften im Streckensegelflug auf Landesebene folgende Ergebnisse erzielt: in der FAI-15 m-Klasse Einzelwertung erreichten Josef Häupl, Klaus Deyerling und H.-G. Schulze die Plätze 4, 11 und 39. In der Wertung als Mannschaft rückten sie auf Platz 2 vor. In der Standardklasse Einzelwertung plazierten sich Josef Thiel und Max Hahn auf den Rängen 1 und 2, während Werner Hanshans, Bernd Morawitz und Klaus Hanshans auf die Ränge 24, 31 und 93 kamen. Als Mannschart belegten in der selben Klasse Josef Thiel, Max Hahn und Bernd Morawitz den 1. Rang. In der Clubklasse Einzelwertung kamen Peter Maciejewski, Christof Hain und Reinhard Kunert auf die Plätze 27, 56 und 78. Als Mannschaft nehmen sie den 10. Platz ein.
Bei den zentralen Wettbewerben konnten bei der Deutschen Meisterschaft 1990 in Bückeburg Josef Häupl den beachtlichen 7. Platz und Olaf Merbt den 35. Platz erreichen. Bernd Morawitz war an der Oberpfalzmeisterschaft mit dem 2. Platz in der Standardklasse erfolgreich beteiligt. Mit einem Zielrückkehrflug Weiden-Dortmund (742 km) konnte Josef Häupl noch einen Klassenrekord an seine Erfolgsfahne heften.
Aufgrund dieser Leistungen wurde Josef Häupl in den B-Kader der Nationalmannschaft sowie D-Kader der Landesmannschaft und in letztere auch Josef Thiel und Olaf Merbt aufgenommen.
Die Erfolge der Weidener Segelflieger sind erfreulich.
Die Luftrettungsstaffel unter Leitung von Fritz Ströhle war auch 1990 wieder sehr aktiv. So wurden neben den 41 angeordneten Beobachtungsflügen mit 38,5 Std. Flugzeit zusätzlich 170 freiwillige Beobachtungsflüge mit 155:04 Std. Flugzeit geflogen. Dabei wurden neben 4 Bahndammbränden 3 Waldbrände und 2 Mähdrescherbrände gesichtet und umgehend der Feuerwehr mit genauer Ortsangabe zur Bekämpfung gemeldet. In allen Fällen wurde das Entstehen größerer Schäden verhindert.
Dass der Flugbetrieb immer reibungslos und unfallfrei abläuft, ist all den Funktionären zu verdanken, die ihre Aufgabe unter Hintanstellung ihrer persönlichen Interessen immer einsatzfreudig erledigen.
Neben den flugsportlichen Aktivitäten werden vom AERO-Club Weiden auch Veranstaltungen organisiert, die in die Öffentlichkeit wirken und den Kontakt zur Bevölkerung pflegen.
Die offizielle Halleneinweihung der im April 1990 fertiggestellten beiden neuen Flugzeughallen fand im Beisein der politischen und wirtschaftlichen Prominenz, verbunden mit dem Segen der beiden christlichen Kirchen am 26. Juni 1990 in der neuen Drehhalle statt. Da zum Zeitpunkt der Einweihung wegen der Wiedervereinigung die Gewährung des beantragten Zuschusses noch fraglich war, wurde gegen Ende des Jahres die erlösende Nachricht von vorgesehenen Mittelzuweisungen mit großer Freude aufgenommen. Vom 28. Juli bis 12. August verlebten einige Mitglieder einen Segelflugurlaub in Fuentemilanos (Spanien). Josef Thiel konnte hierbei einen Dreiecksflug über 820 km durchführen.
Die traditionelle Herbstveranstaltung mit Hallenfest, gestaltet von der Mountain-String-Band am 1. September und "Tag der offenen Tür" am Sonntag, dem 2. September war auch wieder erfolgreich. Besonders die am Sonntag aus Karlsbad angeflogene russische Antonov 2 wurde von vielen Fluggästen als Attraktion angenommen.
Einen Besuch bei den Karlsbader Fliegern machte am 6. und 7. Oktober eine Abordnung Weidener Flieger.
Die Gruppenfluglehrer tagten am 9. und 10. November in Weiden am Flugplatz. Dabei wurde der bisherige Gruppenfluglehrer Venzi aus Tirschenreuth verabschiedet. Sein Amt übernahm ab 1. Januar 91 Josef Häupl. Wir gratulieren und wünschen seiner künftigen Tätigkeit viel Erfolg zum Wohle der Segelflugausbildung.
Den Gegenbesuch der Karlsbader Flieger vom 30. November bis 2. Dezember organisierte und betreute Peter Schidelko.
Der geplante Rosenmontagsball am 11. Februar 91 fiel leider dem Golfkrieg zum Opfer. Seine Durchführung hätte in der Öffentlichkeit bestimmt auch Unbehagen ausgelöst und dem Ruf des Vereins geschadet.
Vom 28. Juli bis 12. August verlebten einige Mitglieder einen Segelflugurlaub in Fuentemilanos (Spanien). Josef Thiel konnte hierbei einen Dreiecksflug über 820 km durchführen.
Die traditionelle Herbstveranstaltung mit Hallenfest, gestaltet von der Mountain-String-Band am 1. September und "Tag der offenen Tür" am Sonntag, dem 2. September war auch wieder erfolgreich. Besonders die am Sonntag aus Karlsbad angeflogene russische Antonov 2 wurde von vielen Fluggästen als Attraktion angenommen.
Leider hat auch im Jahr 1990 der Tod beim Aero-Club Weiden seine Ernte eingeholt. Am 14. Juni verunglückte Hermann Kirzinger bei einem Motorradunfall tödlich. Er war trotz seiner Behinderung ein begeisterter und vorbildlicher Ultraleicht-Flieger. Klaus Hübner, ein langjährig förderndes Mitglied, verstarb am 20. Juli. Wir bedauern ihr Ableben und werden ihnen weiterhin ein ehrendes Gedenken bewahren.
Abschließend bleibt nur zu hoffen, dass die bereits begonnene Flugsaison 1991 wieder unfallfrei und erfolgreich verläuft. Die Mitglieder sind aufgerufen, durch konstruktive Mitarbeit zum Wohle des Vereins beizutragen und die vorgegebenen Ziele ausdauernd anzusteuern.
Hals und Beinbruch!
Helmut Ruhm
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