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Chronik von 1950 - 1970 Drucken
Beitragsinhalt
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Chronik2 Nach dem Krieg, der viele Hoffnungen, nicht nur fliegerische, zerstört hatte, fanden sich einige unverdrossene 1950 wieder zusammen, um mit dem Flugsport noch einmal ganz von vorne zu beginnen. Am 15. September 1950 trafen sie sich zum erstenmal im Cafe Lobinger, um über die Möglichkeit der Gründung eines neuen Vereins zu beraten.

Am 3. November war es dann soweit. Zu der offiziellen Gründung des AERO-Clubs Weiden hatten sich ca. 80 Interessenten eingefunden. In eindringlichen Worten forderte Hans Wagner aus Luhe die baldige Freigabe des Segelflugs.

An diesem Abend ließen sich 80 Mitglieder neu einschreiben. Somit war der Grundstein für weitere Arbeit gelegt.

In der Jahreshauptversammlung am 29. Dezember wurde der Vorstadt gewählt:

  1. Vorstand: Hans Wagner
  2. Vorstand: Hans Bauer
  Schriftführer: Willi Röscher
  Werkstattleiter: Franz Hahn

Im Januar des folgenden Jahres konnte die Schmucker-Baracke in der Frauenrichter Straße käuflich erworben werden.


Im Mai fand dann auch schon der 1. Modellflug-Wettbewerb auf dem Flugplatz Maierhof statt und es flog ein Grunau-"Baby", das den Krieg unversehrt überstanden hatte.

Und dann endlich erfolgte die Freigabe des Segelflugs durch die Alliierten. Man kann sich unschwer vorstellen, welche Freude damals geherrscht haben muss. Nun endlich hatte man wieder ein Ziel vor Augen und viele Aufgaben warteten auf die Clubmitglieder.

In der Generalversammlung vom 4.1.1952 wurde Hans Bauer zum 1. Vorstand gewählt.

Mit dem Abriss der Baracke hatten die Flieger schon im Winter begonnen. Alle Einzelteile wurden auf ÜS-Trucks verladen und zu den Lagerplätzen in der Moosloh- und Äußeren Regensburger Straße gefahren.

Mit Beginn des Monats Mai begannen die Erdaushubarbeiten für die neue Baracke auf dem Grund der Firma Röscher. Mit wahrem Übereifer begann man mit der Arbeit, allerdings wartete man die Genehmigung durch das Stadtbauamt erst gar nicht ab, was eine zweimalige Baueinstellung zur Folge hatte.

Im September wurde dann die Baracke von der Firma Walch binnen 10 Tagen aufgebaut, nachdem die Mitglieder erst mühselig alle Teile von den Lagerplätzen herangeschafft hatten. Insgesamt waren in diesem Jahr 1951 eintausendfünfhundert Baustunden geleistet worden.

Neben den Arbeiten an der Werkstatt, kam der Flugzeugbau natürlich nicht zu kurz. Unter der Führung des Werkstattleiters Franz Hahn hatte man mit dem Bau des Schulgleiters SG 38 begonnen. Im November 1952 waren alle Einzelteile für Tragewerk und Leitwerk fertiggestellt.


 
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