Nach dem 1. Weltkrieg war es den Deutschen durch die Versailler Friedensbedingungen verboten, jegliche Motorflugsportart auszuüben. In dieser Zeit erregte Oskar Ursinus mit der Ausschreibung des ersten Segelflugwettbewerbes auf der Wasserkuppe (1920), bei dem als beste Leistung eine Strecke von 1830 Metern in 2 Minuten erzielt wurde, weltweites Aufsehen.
Nach dem Krieg, der viele Hoffnungen, nicht nur fliegerische, zerstört hatte, fanden sich einige unverdrossene 1950 wieder zusammen, um mit dem Flugsport noch einmal ganz von vorne zu beginnen. Am 15. September 1950 trafen sie sich zum erstenmal im Cafe Lobinger,
um über die Möglichkeit der Gründung eines neuen Vereins zu beraten.
Die zuvor beschriebenen Maßnahmen wirkten sich natürlich auch auf die Mitgliederzugänge und damit verbunden auf die sportliche Entwicklung aus.
Kurt Maier plazierte sich mit seinen 316/400 und 375 km Flügen beim Deutschen Segelflugwettbewerb auf den 1. Rang in der Einzelwertung der Clubkasse.
Flugplatz Latsch - Schauplatz der 12. Landesmeisterschaften vom 1. bis 16. August 1987
An einem Samstag ging es los - Siegerehrung und Abreise waren
für den Sonntag 14 Tage später vorgesehen. Auf dem Weidener
Flugplatz Latsch wurden die Bayerischen Segelflugmeisterschaften
in der Standard- und der 15-Meter-Rennklasse ausgetragen, unter
den insgesamt 49 Teilnehmern war auch eine Dame: Ilka Elster aus
Weilheim. Schirmherr dieser Meisterschaften war mit Weidens
Oberbürgermeister Hans Schröpf, ein Mann, der dem Flugsport seit eh und je
aufgeschlossen gegenübersteht.